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Mit dem Lied "Hurt" von Johnny Cash wurden wir - 5A und 7A - am 9. April 2008 im Musiksaal eingestimmt, wo wir die Möglichkeit hatten, an einem sehr interessanten Workshop zu dem wichtigen Thema unserer Gesellschaft "Depression & Suizidalität" teilzunehmen. Gehalten wurde dieser Vortrag von Mag.(FH) Martin Zauner (Psychosozialer Dienst).
In der 2-stündigen Veranstaltung, in die wir uns selbst durch Gruppenarbeit gut einbringen konnten, wurden uns viele Informationen zu den Themenkreisen Depression und Suizid gegeben.
Wie entsteht Depression? Wie viele Menschen sind in Österreich betroffen?
Mit diesen Fragen wurden wir gleich am Anfang konfrontiert und wir kamen zu erstaunlichen Ergebnissen. Als Depression bezeichnet man einen Zustand von psychischer Niedergeschlagenheit, der episodisch oder andauernd auftreten kann. STRESS (Stresssituationen) und das GEHIRN (durch Störung des Gleichgewichts der Neurotransmitter) sind ausschlaggebend für diese schwere Krankheit. Depressionen können aber auch genetisch bedingt sein oder durch ein Trauma hervorgerufen werden.
Doch wie viele Menschen sind betroffen in Österreich? In Österreich leiden rund 400.000 Menschen - das entspricht ca. 5% der Bevölkerung - an Depressionen. Davon werden allerdings nur 36.000 Menschen tatsächlich effektiv behandelt. Am meisten depressionsgefährdet sind Frauen. Das sind erstaunliche Zahlen! Depression ist die am häufigsten gestellte Diagnose und ist die Hauptursache von Erwerbsunfähigkeit ( - 39 Tage/Jahr und länger) und Suiziden. Erschreckend ist, und ich glaube, das finden bzw. fanden die meisten von uns auch ist, dass 3x so viele Menschen an Depressionen sterben als an AIDS.
Die Symptome? Man fühlt sich krank, hat aber keine körperlich diagnostizierbaren Krankheiten, das Erleben und Verhalten verändern sich total (man fühlt keine Freude und keine Trauer), das Aktivitätsniveau verringert sich und man hat Schlafstörungen.
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Wie schon vorher erwähnt, ist Depression eine der Hauptursachen von Selbstmorden - Suiziden. Jährlich gibt es rund zwischen 25.000 und 30.000 Suizidversuche, wobei man genaue Zahlen wegen der Dunkelziffern nicht erheben kann. Im Jahr 1945 gab es insgesamt 4500 Suizide in Österreich im Vergleich zu 2005 mit insgesamt 1392 (davon Männer: 1043 und Frauen: 349). Die Zahl der Selbstmorde ist in Österreich sinkend.
Generell ist es so, dass sich Männer eher selbst töten als Frauen. Die häufigste Suizidmethode bei Männern und Frauen in Österreich ist Erhängen. Suizide von Frauen werden meistens durch Erhängen ,durch Vergiften und durch Stürze aus der Höhe begangen. Bei Männern erhängen sich fast 50 % der Suizidenten, ungefähr 20% erschießen sich.
Ich finde, es war eine tolle Idee von Prof. Kern, einen so interessanten Workshop zu organisieren. Viele der heutigen Jugendlichen leiden auch schon an Depressionen und ich finde es wichtig, dass wir diese Chance hatten von kompetenter Seite mehr über dieses Thema zu erfahren. Ich habe die Vorgehensweise von Mag. Martin Zauner sehr gut gefunden, dass wir in Arbeitsgruppen Fragen zum Thema Depression formulieren und uns über die Antworten austauschen konnten . Die Lieder von Johnny Cash und Falco sowie ein englischsprachiger Kurzfilm haben meiner Meinung nach positiv zum zweistündigen Workshop beigetragen. Ich glaube auch, dass nicht nur ich gespannt gelauscht habe, sondern dieser Vortrag für die meisten meiner Mitschüler/innen äußerst interessant und informativ war. Als sehr gut empfand ich, dass sich viele der Schüler bemüht haben so viel wie möglich zu hinterfragen und alle Anfragen vom Referenten sehr gut und ausführlich beantwortet wurden. Mag. Zauner hat auch persönliche Fallbeispiele aus seiner Berufspraxis erzählt und damit bei den Schülern/innen großes Interesse für diese ernsten Themen geweckt.
Wie schon gesagt, ich persönlich habe den Workshop sehr interessant gefunden und hoffe, dass wir wieder einmal die Chance haben, an einem Workshop teilzunehmen, der sich mit so lebenswichtigen Themen beschäftigt!
Theresa Dittrich, 7A
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