Maturamatch: Die Professoren hatten letztlich die besseren Nerven, 7. Nov. 08Auf Sparflamme schalteten die Professoren und Maturanten des Bundesrealgymnasiums Waidhofen an der Ybbs anlässlich des traditionsreichen Matura-Fußballspiels der achten Klassen gegen ihre Lehrer am Freitag, dem 7. November 2008. Das durch Verletzungen und andere Ausfälle extrem dezimierte Lehrerteam ließ heuer lediglich ein Spiel auf einem Spielfeld des Kunstrasenplatzes zu - so klein war die Arena noch bei keinem der bisherigen Aufeinandertreffen. Dementsprechend kleiner waren auch die Tore, in die der Ball versenkt werden sollte, und vor der Pause geschah dies auch nur ein einziges Mal: einen umstrittenen Eckball verlängerte Patrick Stockinger (8.c-Klasse) erfolgreich zur 1:0-Führung für die Auswahl der Maturanten. Hektisch versuchten nun einerseits die Lehrer, rasch den Ausgleichstreffer zu erzwingen, und mit ebensolcher Hektik, jedoch ebenso vergeblich bemühten sich die Schüler in ihren gefährlichen Konterattacken um die Erhöhung ihres Vorsprungs. Nach Seitenwechsel gelang es den Professoren, mehr Ruhe ins Spiel zu bringen, während trotz der 1:0-Führung die Nerven der Schülermannschaft immer mehr zu flattern begannen. Als Oberstudienrat Mag. Reinhold Hinterplattner, der diesmal als Wechselspieler in die Mannschaft gekommen war, dann das Ausgleichstor gelang, hatte die oberösterreichische Torfabrik in den Reihen der Lehrer endlich zu laufen begonnen. Mag. Karl Hirnschrott netzte sehr bald zur 2:1-Führung für die Professoren ein. Plötzlich ließen die Pädagogen ihre Schüler auf dem Spielfeld alt aussehen. Nachdem Mag. Reinhold Hinterplattner ein weiteres Tor gelungen war, stand der keineswegs unverdiente 3:1-Sieg für die Lehrer endgültig fest: Mag. Christian Gollonitsch, Mag. Anton Knoll, OStR Mag. Reinhold Hinterplattner, Mag. Johann Merkinger, Mag. Karl Hirnschrott, Mag. Andreas Großberger und Mag. Christoph Hagen konnten sich über den neuerlichen Erfolg freuen. Wenn sich die Tendenz der Verkleinerung des Professorenteams allerdings konstant fortsetzen sollte, ist zu befürchten, dass in einigen Jahren das Match auf ein Tischfußballspiel reduziert werden müsste - was sich natürlich keiner der Aktiven erhofft!
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