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PROJEKTE - Biologie

  1. Umwelttechnologien im sekundären und tertiären Wirtschaftsbereich im Raum Waidhofen/Ybbs und Amstetten
  2. Alternativtechnologien in der Landwirtschaft
  3. Untersuchung zum Ernährungsstatus an Schulkindern in Österreich 1992
  4. Energiesparprojekt der Stadt Waidhofen/Ybbs
  5. Ernährung und Gesundheit
  6. AIDS
  7. Problemstoffe und Schulmüll




1.) Umwelttechnologien im sekundären und tertiären Wirtschaftsbereich im Raum Waidhofen/Ybbs und Amstetten


Aufgabenstellung war, einige ausgewählte in dieser Region ansässigen Wirtschaftsbetriebe in Bezug auf zu befragen und zu dokumentieren. Die Betriebe wurden besucht und für jeden Betrieb ein Konzept erstellt, dessen Blickrichtung auf die Aufzeigung der Vermeidung von Umweltschäden und der vermeidung von Produkten, die umweltbelastend oder sogar umweltschädigend sind, gerichtet war.

Betriebe: Avenarius (chem.Fabrik), Bene (Büromöbel), Forster (Metallbau), Fuchs (Kunststoffverarbeitung), MüllerGutenbrunn (Schredder), Neusiedler (Papier, Zellulose), Pointner (chem.Reinigung).

Gewinnerprojekt des österreichischen Jugendpreises für Umweltschutz 1992 (Conservation Award 1992)
Gewinnerprojekt des niederösterreichischen Umweltpreises 1992




2.) Alternativtechnologien in der Landwirtschaft


Die SchülerInnen untersuchten in ihrem jeweiligen Wohn- oder Gemeindebereich, inwieweit Landwirte und private Unternehmen Auszug aus dem Inhalt:
   Mutterkuhhaltung
   Landwirte als Erfinder
   Eiweißpflanzen und Ölsaaten
   Pferdebringung in der Forstwirtschaft
   Massentierhaltung
   Gründüngung
   Landwirtschaft als Therapie
   Energie aus Biomasse u.a.




3.) Untersuchung zum Ernährungsstatus an Schulkindern in Österreich 1992

Auftraggeber: Unterrichtsministerium für Unterricht und Kunst
Bearbeiter: Institut für Ernährungswissenschaften der Uni Wien (Prof.Elmadfa)
BRG Waidhofen als Mitarbeiter
Die 3 Phasen des Projektes:
  1. Fragebogen an alle SchülerInnen zum individuellen Ernährungsverhalten (Lebensmittelwahl, Mahlzeitverhalten,..)
  2. Protokollierung des Lebensmittelverzehrs durch Anfertigung von Wiegeprotokollen (vormittags, mittags und abends wurde abgewogen, was gegessen wurde)
  3. Blut- und Harnuntersuchung (280 SchülerInnen); Blutabnahme durch den Schularzt
Es wurde damit die Versorgungslage mit allen Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Cholersterin, Blutfetten, u.a. festgestellt. Veröffentlichung durch das Institut




4.) Energiesparprojekt der Stadt Waidhofen/Ybbs

Ein Projekt, das von der Wahlpflichtgruppe der Biologie des BRG durchgeführt wurde:
Anhand eines genormten Fragebogens sollte die Energiesituation der Haushalte in Waidhofen/Ybbs (ca.4400) erfaßt werden. Es wurden der Fragebogen (der sehr ausführlich war) an die SchülerInnen des BRG, der Hauptschulen I und II ausgeteilt, der Rücklauf eingesammelt, in den Computer eingegeben und hochgerechnet.

Leider waren sehr viele Bögen fehlerhaft ausgefüllt und auch ein 2ter Anlauf, in den die Firma Forster Metallverarbeitung miteinbezogen wurde, ein Preisausschreiben veranstaltet wurde, war der Rücklauf so fehlerhaft, daß nur eine unsichere Hochrechnung erstellt werden konnte.

Das Projekt war Gewinner des RIZ Preises (2. Platz) und des NÖ Umweltpreises 1997.




5.) Ernährung und Gesundheit

Dieses Projekt, durchgeführt von der Wahlpflichtgruppe Biologie, umfaßt wesentliche Bereiche der Ernährungsproblematik:   Ernährungsgeschichte
  Ernährung und Psyche
  Regeln für die richtige Ernährung
  Ernährungsbedingte Krankheiten
  Lebensmittelvergiftungen
  Lebensmittelrecht (Österreich, EU)
  Bioladen




6.) AIDS

Eine Information von SchülerInnen für SchülerInnen

Im Biologieunterricht entstand die Idee der Information. Es wurden Interviews gemacht und ein Videofilm gedreht, der eine Befragung von Menschen in Waidhofen zum Inhalt hatte Ein weiterer Schwerpunkt war die Abfassung eines Hörspiels für die Oberstufe.

Zudem wurde in der Projektarbeit auch allgemeines, wie Bau des Virus, Krankheitsverlauf, Risikogruppen, Impfung und anderes verarbeitet.




7.) Problemstoffe und Schulmüll

Diese Projekt wurde durchgeführt von der Wahlpflichtgruppe der Biologie und zwei 5-ten Klassen

Die Problemstoffe rekrutieren sich aus jenen Stoffbereichen, die in Haushalt und Schule anfallen:
  Kunststoffe
  Lacke
  Batterien
  Öl
  Medikamente
  Chemikalien
  Homogenplatten
  Glas
  Leuchtstoffröhren
  Gifte
  u.a.

In Gruppen wurde den einzelnen Stoffen von ihrem Erwerb und Gebrauch bis zu ihrer totalen Entsorgung oder Lagerung oder Wiederverwertung nachgegangen.

Schulmüll:
Der Schulmüll wurde 14 Tage lang von den SchülerInnen gesammelt. Dann getrennt und die einzelnen Fraktionen gewogen. Von der EDV Gruppe wurden dann die Ergebnisse ausgewertet, hochgerechnet und plakativ gestaltet.

Gewinner des Hypo Umweltpreises, des Hans Cettel Preises NÖ, des Jugendumweltpreises der Stadt Waidhofen/Ybbs 2000