| Breslau (Domviertel, Sandinsel, Universität, Altstadt mit Ring und Rathaus,
Jahrhunderthalle – UNESCO-Weltkulturerbe seit 2006) Oppeln (Ringplatz, Domkirche Hl. Kreuz, Piastengräber) Hirschberg (Ring – einer der schönsten Plätze Schlesiens, Gnadenkirche) Glatz (Ring, Brücktorbrücke - „kleine Karlsbrücke“, Jesuitenkirche Mariä Himmelfahrt, Festung) In Tschechien besuchten wir die beiden ehemals habsburgischen Festungsstädte: Königgrätz (Kathedrale, Großer Platz, ruthenische Holzkirche) Olmütz (Oberer Ring mit Dreifältigkeitssäule – UNESCO-Weltkulturerbe, Rathaus, Unterer Ring) |
| Die ehemaligen Zisterzienserklöster Leubus (größter Klosterbau Mitteleuropas, barocker Fürstensaal) und Heinrichau, das Riesengebirge (Besichtigung der Stabkirche Wang in Krummhübel), das Schloss Fürstenstein, die evangelische Friedenskirche in Schweidnitz (größte Holzkirche Europas – UNESCO-Weltkulturerbe), die Wallfahrtskirche auf dem St.Annaberg, das Kloster Trebnitz (Grab der hl. Hedwig) und die Schrotholzkirche von Groß-Döbern. |
Der Große Platz in Königgrätz wird dominiert von der Fassade des spätbarocken Rathauses, der Kathedrale zum Heiligen Geist und dem Weißen Turm.
Das Zisterzienserinnenkloster Trebnitz wurde auf Betreiben der hl. Hedwig als erstes Frauenkloster in Schlesien im Jahr 1203 gestiftet. Die barocken Klostergebäude wurden mit Mitteln der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit restauriert.
Das Kloster Leubus wird wegen seiner monumentalen Größe als „schlesisches Escorial“ bezeichnet. Die Fassade der ehemaligen Zisterzienserabtei hat eine Länge von 223 m. Die deutsch-polnische Stiftung betreibt die Restaurierung und Revitalisierung der größten Abtei Mitteleuropas (Dachfläche: 2,5 ha)
Der Fürstensaal von Leubus diente der Huldigung der Habsburgerherrschaft und der katholischen Kirche. Philipp Christian Bentum schuf das 360 m² große Deckenfresko.
Besonders beeindruckt waren wir von der Stabkirche Wang am Fuß der Schneekoppe im Riesengebirge. Dieses Zeugnis der Wikingerkolzbaukunst aus dem 12. Jh. wurde in Norwegen abgetragen und 1844 in der Pfarre Brückenberg (Gemeinde Krummhübel) als evangelische Gemeindekirche wieder aufgebaut.
Die evangelische Friedenskirche von Schweidnitz – ein Fachwerkbau – gilt als die größte Holzkirche Europas. 2001 wurde sie in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.
Der Dom St. Johannes der Täufer von Breslau überragt mit seinen beiden 95 m hohen Türmen die Stadt
Die Kirche Maria auf dem Sande war nach dem 2. Weltkrieg völlig ausgebrannt. Heute erstrahlt sie wieder in ihren schönen gotischen Formen. Die modernen Glasfenster von Teresa Reblewska beeindrucken durch ihre große Farbkraft.
Die Aula Leopoldina der Breslauer Universität wurde 1731/32 als „Patrimonium scientae“ erbaut und ist bis heute als Festsaal in Verwendung.
Das Renaissanceschloss von Brieg wurde nach dem 2. Weltkrieg rekonstruiert. Wegen seiner Geschlossenheit wird es nach dem Krakauer Schloss auch als der „kleine Wawel“ bezeichnet.
Auf der Weiterfahrt nach Oppeln besuchen wir die Schrotholzkirche von Groß-Döbern. In Schlesien gab es früher weit über 200 Kirchen, die in dieser Holzbauweise errichtet wurden.
In einer Seitenkapelle der Kathedrale des hl. Kreuzes befindet sich das Grab des letzten Oppelner Piastenfürsten Jan II. („Johann der Gute“)
Ein besonderes Juwel ist die ehemalige Abtei von Heinrichau – sie präsentiert sich uns nach der Restaurierung in einem hervorragenden Zustand. Die gotische Klosterkirche ist wegen ihrer reichen barocken Ausstattung sehenswert. Herausragend ist das Chorgestühl aus der Renaissancezeit, einzigartig in Polen.
Als letztes Ziel in Polen steuern wir die Stadt Glatz an: auf dem Bild die über den Mühlgraben in die Altstadt führende Brücktorbrücke. Wegen ihres Aussehens wird sie auch in Anlehnung an ihr Prager Vorbild als „kleine Karlsbrücke“ bezeichnet.
Auf der Rückfahrt besuchen wir noch die mährische Stadt Olmütz. Auf dem Oberring erhebt sich die 35 m hohe Dreifaltigkeitssäule. Sie zählt zu den Kulturdenkmälern des UNESCO-Welterbes.