Zurück zur Projektübersicht
BRG-Startseite

BRG – Kulturreise 2006

28. – 31. Oktober

Ziel: Polen – Schlesien

Thema: Deutsche und polnische Kulturtraditionen in einer europäischen Grenzregion



Reiseziele:


Städte:

Weitere Ziele:

Reiseleitung: Mag. Johann Kern
Organisation und Durchführung der Reise: Mitterbauer-Reisen, Ruprechtshofen

Der Große Platz in Königgrätz wird dominiert von der Fassade des spätbarocken Rathauses, der Kathedrale zum Heiligen Geist und dem Weißen Turm.


Im Stadtpark von Breslau wurde diese kleine ruthenische Holzkirche aufgebaut – sie stammt aus der Ukraine.



Das Zisterzienserinnenkloster Trebnitz wurde auf Betreiben der hl. Hedwig als erstes Frauenkloster in Schlesien im Jahr 1203 gestiftet. Die barocken Klostergebäude wurden mit Mitteln der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit restauriert.


In der Klosterkirche befindet sich das Grab der hl. Hedwig von Andechs – ein Meisterwerk aus schwarzem und weißem Marmor.



Das Kloster Leubus wird wegen seiner monumentalen Größe als „schlesisches Escorial“ bezeichnet. Die Fassade der ehemaligen Zisterzienserabtei hat eine Länge von 223 m. Die deutsch-polnische Stiftung betreibt die Restaurierung und Revitalisierung der größten Abtei Mitteleuropas (Dachfläche: 2,5 ha)


Der Fürstensaal von Leubus diente der Huldigung der Habsburgerherrschaft und der katholischen Kirche. Philipp Christian Bentum schuf das 360 m² große Deckenfresko.


Der Stadtplatz (Ring) von Hirschberg zählt zu den schönsten Plätzen Schlesiens.



Besonders beeindruckt waren wir von der Stabkirche Wang am Fuß der Schneekoppe im Riesengebirge. Dieses Zeugnis der Wikingerkolzbaukunst aus dem 12. Jh. wurde in Norwegen abgetragen und 1844 in der Pfarre Brückenberg (Gemeinde Krummhübel) als evangelische Gemeindekirche wieder aufgebaut.


Das größte Schloss Schlesiens ist Fürstenstein bei Waldenburg. Es diente früher dem europäischen Hochadel als beliebter Treffpunkt.Auf dem Bild die barocke Schaufassade.



Die evangelische Friedenskirche von Schweidnitz – ein Fachwerkbau – gilt als die größte Holzkirche Europas. 2001 wurde sie in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.


In diesem Haus in Breslau wurde die bedeutende jüdische Philosophin und Schriftstellerin Edith Stein geboren. Nach ihrer Konversion trat sie in den Karmelorden ein, sie fand am 9.August 1942 im KZ Auschwitz-Birkenau den Tod. 1998 wurde sie von der katholischen Kirche heiliggesprochen und mit dem Titel „Patronin Europas“ ausgezeichnet.



Der Dom St. Johannes der Täufer von Breslau überragt mit seinen beiden 95 m hohen Türmen die Stadt


Die barocke Nepomuksäule vor der Kreuzkirche im Domviertel von Breslau erinnert an das Wirken dieses Heiligen in der Stadt.



Die Kirche Maria auf dem Sande war nach dem 2. Weltkrieg völlig ausgebrannt. Heute erstrahlt sie wieder in ihren schönen gotischen Formen. Die modernen Glasfenster von Teresa Reblewska beeindrucken durch ihre große Farbkraft.


Breslau ist eine bedeutende Universitätsstadt – über 120.000 Studenten prägen das Ambiente der niederschlesischen Hauptstadt. Das Hauptgebäude der Uni aus dem frühen 18.Jahrhundert, davor der traditionsreiche Fechterbrunnen, ein Ort studentischer Rituale.



Die Aula Leopoldina der Breslauer Universität wurde 1731/32 als „Patrimonium scientae“ erbaut und ist bis heute als Festsaal in Verwendung.


Das schönste profane Gebäude der Stadt ist das gotische Rathaus, das sich mitten auf dem großen Ringplatz der Stadt erhebt.



Das Renaissanceschloss von Brieg wurde nach dem 2. Weltkrieg rekonstruiert. Wegen seiner Geschlossenheit wird es nach dem Krakauer Schloss auch als der „kleine Wawel“ bezeichnet.


Brieg beherbergt ein zweites Renaissancejuwel: das Rathaus mit schöner arkaden- und giebelgeschmückter Fassade.



Auf der Weiterfahrt nach Oppeln besuchen wir die Schrotholzkirche von Groß-Döbern. In Schlesien gab es früher weit über 200 Kirchen, die in dieser Holzbauweise errichtet wurden.


Ein weiterer Höhepunkt unserer Schlesienreise ist die Wojwodschaftshauptstadt Oppeln. Sie ist mit über 100.000 Einwohnern auch Sitz einer Universität und eines Bischofs. Im Zentrum der Stadt erhebt sich dieses nach florentiner Vorbild errichtete Rathaus.



In einer Seitenkapelle der Kathedrale des hl. Kreuzes befindet sich das Grab des letzten Oppelner Piastenfürsten Jan II. („Johann der Gute“)


Ein vielbesuchter Wallfahrtsort ist der St.Annaberg mit einer schönen Barockkirche. Der Ort gilt als religiöses und politisches Symbol der deutsch-polnischen Geschichte. 1921 fand hier der dritte polnische Aufstand statt.



Ein besonderes Juwel ist die ehemalige Abtei von Heinrichau – sie präsentiert sich uns nach der Restaurierung in einem hervorragenden Zustand. Die gotische Klosterkirche ist wegen ihrer reichen barocken Ausstattung sehenswert. Herausragend ist das Chorgestühl aus der Renaissancezeit, einzigartig in Polen.


Gruppenfoto in Heinrichau



Als letztes Ziel in Polen steuern wir die Stadt Glatz an: auf dem Bild die über den Mühlgraben in die Altstadt führende Brücktorbrücke. Wegen ihres Aussehens wird sie auch in Anlehnung an ihr Prager Vorbild als „kleine Karlsbrücke“ bezeichnet.


Das Deckengewölbe der Stadtpfarrkirche gilt als gelungene Symbiose von Gotik und Barock. Die Kirche wurde nach den Hussitenkriegen von den Jesuiten in üppigem Barock ausgeschmückt und zählt zu den schönsten Sakralbauten im Süden Polens.



Auf der Rückfahrt besuchen wir noch die mährische Stadt Olmütz. Auf dem Oberring erhebt sich die 35 m hohe Dreifaltigkeitssäule. Sie zählt zu den Kulturdenkmälern des UNESCO-Welterbes.



Zurück zur Projektübersicht
BRG-Startseite