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Erarbeitung im Religionsunterricht
Danksagung

Partnerschule in Hajdúdorog, hier wohnen einige der Schüler/innen und unsere Begleitlehrer. Viele Schüler/innen verbringen diese beiden Wochen bei ungarischen Gastfamilien und kommen so in den Genuss der überragenden Gastfreundschaft in diesem Land.


In "unserer" Stadt befindet sich die Domkirche der griech.-katholischen Diözese Hajdúdorog. Sie wurde 1912 von Papst Pius X. errichtet, ihr gehören ca. 300.000 Gläubige in ganz Ungarn an, die meisten davon leben im Osten des Landes. Im Rahmen des Projektes lernen wir viel über die Geschichte und das Leben dieser uns bisher unkekannten Kirche.


Ramona, Teresa und Paul vor dem Bild der weinenden Madonna von Máriapocs. Das Original des BIldes befindet sich seit der Zeit der Türkenkriege im Wiener Stephansdom. Máriapocs wird von vielen Ungarn und auch von Ausländern gerne besucht.


Die Klasse 6.A vor der barocken Fassade der bedeutendsten griechisch-katholischen Wallfahrtskirche, der Basilika von Máriapocs. Der Besuch bildete auch einen inhaltlichen Höhepunkt im Rahmen unserer Projektarbeit.


Judith, Stefan und Lukas auf dem ältesten Holzglockenturm Ungarns (~1640). Er befindet sich in der Stadt Nyírbator und gehört zur Reformierten Kirche. Der Pfarrer persönlich führt uns in diesem Gotteshaus und gibt uns einen Einblick in das Leben der zweitgrößten Glaubensgemeinschaft des Landes (ca. 20% der Ungarn gehören der calvinistischen Kirche an)


In Turistvándi besuchen wir diese am Ufer der Tur befindliche alte Mühle, die bis vor wenigen Jahrzehnten in Betrieb war, jetzt aber als Museum den Besuchern offen steht.


Kulturhistorisch einzigartig in ganz Mitteleuropa - der Friedhof im Ort Szatmárcseke an der ukrainischen Grenze: Grabsteine in Form von Booten. Die Herkunft dieser eigenwilligen Gestaltung der Grabdenkmäler ist ungeklärt.


Gruppenbild bei Regen auf dem Friedhof in Szatmárcseke: Unsere Klasse mit dem Klassenvorstand und den ungarischen Begleitern unserer Exkursion vor dem Grab des Dichters der ungarischen Nationalhymne, Ferenc Kölcsey (1790 - 1838): Sie wurde von Ferenc Erkel vertont und beginnt mit den Worten: "Segne, Herr, mit frohem Mut reichlich den Magyaren." Die ungarischen Schüler/innen singen uns die Hymne vor.


Nationales Kulturdenkmal an der Grenze zur Ukraine - die romanische Kirche von Csaroda (heute Reformierte Pfarrkirche)


Im Innnenraum birgt sie wertvolle Fresken aus der Zeit der Gotik (14. Jh.) in überdurchschnittlich gutem Erhaltungszustand.


in der Kirche in Csaroda - es werden wichtige Informationen für unser Projekttagebuch aufgeschrieben.


Einer der Höhepunkte unseres Aufenthaltes an der ungarischen Schule war das Malen von Christusikonen nach Vorlagen. Geduld und große Sorgfalt bei der Arbeit sind oberstes Gebot - Paul und Michael bei dieser Projektarbeit.


Natürlich gab es auch normale Unterrichtseinheiten in diesen Wochen - Paul, Clemens und Lukas beim Arbeiten an einem englischen Text über neue Tendenzen der Marienverehrung in den protestantischen Kirchen. Mehrere Stunden verbrachten wir auch mit zusammenfassenden Berichten für den Jahresbericht und für die regionalen Printmedien in Ungarn und Österreich über unsere Projektarbeit sowie der dreisprachigen Beschriftung der Fotoausstellung (Deutsch, Englisch, Ungarisch). Mit ungarischer HIlfe haben wir das alles ganz gut geschafft.


Unsere durchaus gut gelungenen Ikonenbilder liegen in der Kapelle der Schule zur Segnung bereit.


Das Gebäude des "Görög-Katolikus-Gimnázium" war für zwei Wochen auch unsere Schule - wir haben uns hier sehr wohl gefühlt und ein gutes Klima für unsere Arbeiten vorgefunden.


Interessante und abwechslungsreiche Abendgestaltung - ein Crash-Kurs im Bogenschießen durch einen ungarischen Lehrer. Hella Fabian "in action" - wird es der Goldene Schuss? Übrigens: Nur Simone Greindl hat ins Volle getroffen.


Fast die ganze Klasse hat am Gottesdienst zum Gedenken an unsere im vergangenen Herbst verstorbene Mitschülerin Damaris Bodocean teilgenommen. Die Riten der "Feier der Göttlichen Liturgie" unterscheiden sich sehr von denen unserer Messfeiern. Die Kommunion wird unter beiderlei Gestalten gereicht. Hier wird gerade vom Priester das Evangelium gesungen.


Eine ungarische Professorin führt uns in die Kunst der Herstellung von Emailbildern ein. Katharina und Simone mit ihren noch nicht ganz fertig gestellten Kunstwerken. Die bemalten Bilder werden im Ofen bei 840 Grad gebrannt und erhalten so ihr endgültiges Aussehen. Ungarische Schülerinnen sind uns bei diesen Arbeiten behilflich. Einige von uns haben in dieser Technik auch Schmuckstücke angefertigt.


Die fertigen Bilder müssen noch mit einem schönen Rahmen verziert werden: Corinna, Judith, Heidrun, Teresa, Petra und Simone sind eifrig bei der Arbeit.


Zum Abschluss gibt es eine Festveranstaltung in der Aula der Schule. Ein Flötenquartett, an der Spitze eine unserer beiden "Email"- Lehrerinnen, Frau Prof. Leleszine Emese, erfreut uns mit musikalischen Darbietungen


Unser Klassenvorstand Dr. Martinegh als interessierter Bewunderer seiner und unserer Ikonen. Auch die ungarischen Ausstellungsgäste zollen uns Lob für unsere Erstlingswerke.


Ungarische Schülerinnen, die am Projekt am Gymnasium Hajdúdorog mitarbeiten - sie werden im September zum Gegenbesuch nach Waidhofen kommen.


Direktor Tibor Lelesze eröffnet die von uns gestaltete Ausstellung - die EU-Projektleiterin an der ungarischen Schule, Frau Prof. Csilla Pogácsásne Opre, übersetzt für uns ins Englische (Englisch ist die gemeinsame Projektsprache). Für unsere Schule hat Prof. Kern eine Rückblick über die Projektarbeit gegeben und Worte des Dankes für die freundliche Aufnahme in Ungarn gesprochen. Auch unsere Klassensprecherin Heidrun Reiter hat sich für die Gestaltung der beiden Projektwochen bei den ungarischen Gastgebern, besonders bei den Gastfamilien für die freundliche Aufnahme, bedankt.


Die Schüler seiner Schule hören mit großer Aufmerksamkeit auf die Worte ihres Direktors.


Direktor Tibor Lelesze als äußerst interessierter Besucher der von uns gestalteten Ausstellung. Sie umfasste die unter der Leitung von Frau Prof. Teresa Kacprzak erarbeiteten Marienbilder, eine Fotoausstellung über Mariendarstellungenr und die Marienverehrung in Waidhofen/Ybbs (erarbeitet mit Prof. Mag. Johann Kern im Religionsunterricht) und die im Rahmen unserer Projekttage in Ungarn gemalten Ikonen und Emailbildern. Zahlreiche Besucher (Schüler, Lehrer, Eltern, lokale Presseleute) konnten sich so einen Einblick in unsere Projektarbeit verschaffen.


Ein Blick in die Aula der Schule mit den Exponaten unserer Ausstellung, sorgsam bewacht vom hl. Stephan und vom hl. Nikolaus - und vom Stadtwappen.


Ein abschließender Höhepunkt war die Abschlussexkursion in die Hauptstadt Budapest. Nach einer Einführung in die Geschichte der Stadt und des Landes durch Prof. Kern konnten wir uns bei "Kaiserwetter" vor Ort ein Bild von der Schönheit dieser EU-Metropole machen: Ein Blick vom Burgberg zur Kettenbrücke und über die Donau nach Pest.


Sehr beeindruckt waren wir von der Matthiaskirche, die Elemente aller Baustile von der Romanik bis zum Historismus aufweist. Hier sahen wir auch die Kopie der Stephanskrone und ein Marmorstandbild der in Ungarn beliebten Kaiserin "Sissi" .


Zeit zum Abschied nehmen nach 2 Wochen in Ostungarn: Feedback über mehrere Monate Projektarbeit und einem für uns überaus interessanten Auslandaufenthalt in einem Nachbarland, das erst seit 2004 der Gemeinschaft der Europäischen Union angehört.


Heimreise mit Zwischenstopp in Györ - hier besuchen wir nochmals eine griech.- katholische Kirche. Pfarrer Fekete András führt uns in dem früher serbisch-orthodoxen Gotteshaus.





KÖSZÖNÖM SZÉPEN! Viszont látásra!


Die 6.A-Klasse und das Begleitlehrerteam



Ein herzliches Danke an folgende Personen:
Frau Prof. Csilla Pogácsásne Opre (Projektleiterin in Hajdúdorog) für die Organisation dieser beiden Wochen
Der Direktion, den Professoren/innen und Schülern/innen am Gymnasium Hajdúdorog und unseren Gastfamilien
Herrn Prof. Christian Sitz (Projektleiter an unserer Schule)
Herrn Prof. Dr. Friedrich Martinegh (Klassenvorstand und Englischlehrer)
Frau Prof. Mag. Teresa Kacprzak für die Arbeiten im Fach "Bildnerische Erziehung" Herrn Prof. Mag. Johann Kern für die Themenerarbeitungen im Religionsunterricht.

Weiters gilt unser Dank:
Herrn Dechant Prof. Mag. Herbert Döller für die Führungen (Mariensäule, Stadtpfarrkirche, Marienkapelle) und für die Einführung in die Welt der Ikonen
Herrn Prof. Josef Schönegger für die Betreuung des Projektes auf der Homepage unserer Schule



Erarbeitung im Religionsunterricht

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